Hundeerziehung

Die Erziehung des eigenen Hundes ist neben der Gesundheit wohl das Wichtigste, um ein fröhliches und friedliches Zusammenleben zu ermöglichen. Es benötigt bestimmte Regeln, um ein gutes Zusammenleben zu ermöglichen. Der Hund muss nicht nur erlernen, auf Befehle seines Besitzers zu hören, sondern auch wissen, wie man sich im Straßenverkehr, zwischen vielen vielen Menschen oder gemeinsam mit anderen Hunden verhält.

Beim Hundetraining ist es vor allem wichtig, dass es klare Regeln gibt, die offen und eindeutig mit jedem kommuniziert werden. Dadurch kann der Hund besser kooperieren und fühlt sich sicherer und eigenständiger. Außerdem ist es wichtig, dass die Hundeerziehung altersgerecht ist und man während der Trainingsphasen vor allem auf den eigenen Hund Rücksicht nimmt. Konsequentes Dranbleiben und die Belohnung am Ende jeder Übung, sichern ein effizientes und erfolgreiches Trainingsergebnis. Neben der strengen Übung ist es jedoch auch wichtig, dass das Training abwechslungsreich ist und dem Hund Spaß macht. Wie auch bei allen anderen Aspekten der Hundehaltung ist auch bei der Hundeerziehung die Kommunikation zwischen Mensch und Hund sehr wichtig, und bildet die Grundlage für ein funktionierendes Training.

Erste Schritte im Hundetraining

Die ersten Befehle und Tricks lernt der Hund schon im Welpenalter, in der sogenannten Welpenschule. Dort lernen die noch kleinen und süßen Fellknäuel die wichtigsten Kommandos, damit ein sicheres und diszipliniertes Alltagsleben möglich ist, und ein gesittetes Zusammenleben zwischen Mensch und Hund ermöglicht wird. Diese wesentlichen Übungen sind vor allem Kommandos wie Sitz!, Platz!, Fuß!, Hier!, Bleib! und Nein!. Außerdem wird in den ersten Monaten des Hundetrainings vor allem Wert auf eine gelingende Kommunikation zwischen den Trainingspartnern gelegt. Etwas, das schon von Beginn des Trainings an wichtig ist, ist die Leinenführigkeit. Diese wird schon ab dem ersten Mal geübt. Ein anderer sehr wichtiger Aspekt ist der Wesenstest. Hierbei wird das Verhalten des Hundes in unterschiedlichen Situationen geprüft und gecheckt, ob der Hund ein freundliches Wesen oder gefährliche Verhaltenszüge aufweist.

Weitere Arten des Hundetrainings

Neben dem herkömmlichen Hundetraining, gibt es noch weitere Ausbildungen und Trainings die ein Hund absolvieren kann. Dazu gehören zum Beispiel Agility oder das Assistenzhundetraining.

Agility

Agility ist eine spezielle Art von Hundetraining. Hierbei wird der Hund körperlich und geistig herausgefordert, denn er muss gleichzeitig auf die Kommandos seines Besitzers hören und diese möglichst schnell ausführen. Zu den auszuführenden Kommandos gehören das Laufen durch Stangen, das Springen über Hürden oder das Überwinden von verschiedenen Hindernissen wie Wippen oder Rampen.
Agility stärkt die Konzentration und Koordinationsfähigkeit von Mensch und Tier und trägt zu einer starken und gut aufgebauten Bindungen zwischen Besitzer und Hund bei.

Assistenzhundetraining

Mithilfe des Assistenzhundetrainings werden Hunde dazu ausgebildet, verschiedenen Gruppen von Menschen, die Hilfe benötigen, zur Seite zu stehen und sie sicher durch den Alltag zu begleiten. Assistenzhunde assistieren vor allem Blinden, Beeinträchtigten oder anderen Menschen mit Erkrankungen.

Fährtensuche oder Mantrailing

Bei der Fährtensuche wird ein Hund dazu ausgebildet, einer Bodenspur zu folgen. Beim Mantrailing jedoch orientiert sich der Hund nur am Individualgeruch des Fährtenlegers. Diese zwei Arten des Hundetrainings stärken die Nasenarbeit und sind vor allem für Jagdhunde sehr gut geeignet.

Canicross

Canicross ist eine Art des Hundetrainings, die vor allem für laufstarke Hunde mit sportlichen Besitzern geeignet ist. Dabei handelt es sich nämlich um einen Geländelauf, bei dem Halter und Hund, durch einen Bauchgurt verbunden, gemeinsam laufen.

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