Um seinem Hund ein gesundes Leben ohne Leiden zu ermöglichen, ist es wichtig auf eine ausgewogene und artgerechte Ernährung zu achten. Dabei sollte man außerdem ein Auge auf etwaige Allergien (z. B. gegen Getreide, Weizen, …) des Hundes werfen, da diese heutzutage schon weit verbreitet sind.
Hunde bestehen zu 90% aus Liebe. Der Rest ist Hunger!
Achtung! Giftig!
Die meisten Hunde fressen für ihr Leben gerne. Sie inhalieren alles, was an Fressbarem in der Nähe herumliegt. Dabei sollte man als Hundehalter jedoch aufpassen, denn viele Lebensmittel und Pflanzen sind für unsere vierbeinigen Fellknäuel schlecht verträglich oder giftig und können im schlimmsten Fall tödlich enden.
- Schokolade, Kakao
- Weintrauben, Rosinen
- Steinobst, Avocado, Zwiebel, Knoblauch, Kohl, rohe Hülsenfrüchte, rohe Kartoffeln, Alfalfa-Sprossen
- Koffein, Alkohol
- rohes Schweinefleisch, Leber, Knochen, rohe Eier, Speck
- Milch
- Salz, Süßstoff, Birkenzucker
- Nikotin
Ernährungsformen
BARF
BARF bedeutet „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ und ist die ursprünglichste Form der Hundeernährung. Dabei wird das Fressverhalten von Wölfen und wilden Hunden als Beispiel herangezogen. Barfen beinhaltet das Füttern von rohem Fleisch und Fisch, Knochen, Obst, Gemüse, Fette und Öle. Außerdem wird die Nahrungspallette durch wichtige Nährstoffe und Ergänzungsmittel ergänzt.
Hierbei ist zu bemerken, dass für eine artgerechte Ernährung unbedingt ein sachkundiger Tierarzt herbeigezogen werden sollte, der sich um die Zusammenstellung des Ernährungsplans kümmert.
Trockenfutter
Trockenfutter ist wohl die bekannteste und einfachste Form des Fütterns. Hierbei wird trockenes Futter, welches aus Fleisch, Fisch, Gemüse, Fetten und Kohlenhydraten besteht, an den Hund verfüttert. Vorteile davon sind, dass es einfach zu dosieren und aufzubewahren ist und dass es die eigenständige Zahnreinigung der Hunde unterstützt. Wichtig ist jedoch, dass immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung steht, da Trockenfutter nur einen geringen Anteil an Feuchtigkeit hat.
Nassfutter
Nassfutter besteht aus den gleichen Inhaltsstoffen wie Trockenfutter, jedoch wird hierbei das Futter nicht getrocknet. Durch den meist intensiven Geruch wird Nassfutter von vielen Hunden bevorzugt. Ein weiterer Vorteil hierbei ist der hohe Feuchtigkeitsanteil, wodurch nicht so sehr auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden muss. Der größte Nachteil von Nassfutter ist jedoch die relativ kurze Haltbarkeit.
Vegetarische und vegane Ernährung
In den letzten Jahren immer moderner, wird die vegetarische oder vegane Ernährung von Hunden. Diese ist grundsätzlich möglich, sollte aber auf alle Fälle von einem Arzt begutachtet werden, damit dieser schnellstmöglich auf mögliche Mängel in der Ernährung reagieren kann. Da durch das Weglassen von Fleisch und tierischen Produkten viele Nährstoffe fehlen, sollte der Ernährungsplan des Hundes möglichst engmaschig geprüft werden.
