Hunde-Ursprung

Hunde sind die Tiere, die eine der besten Beziehungen zum Menschen haben. Deshalb ist es fast unglaublich, dass Hunde von einem Raubtier, einem ehemaligen Feind der Menschen – dem Wolf – abstammen.

Abstammung

Es gibt hunderte Hunderassen auf dieser Welt, umso unglaublicher ist es, dass jede einzelne, egal ob groß oder klein, den Wolf als Urahn hat. Vor mehreren tausend Jahren, als die Menschen noch Jäger und Sammler waren, galten Wölfe als einer der größten Feinde der Menschen. Forscher fanden jedoch heraus, dass es vor ca. 40 000 Jahren eine Annäherung zwischen Wölfen und Menschen gab. Der Grund dafür ist jedoch bis heute noch nicht gelöst und bleibt ein Rätsel.

Der Weg vom Wolf zum Hund

Durch die wiederholte Annäherung zwischen den Menschen und dem Wolf, wurden die Raubtiere zahmer und immer häuslicher. Je länger dieser Prozess (=“Domestikation“) andauerte, desto stärker veränderten sich die Wölfe und schon bald konnte von einem Raubtier keine Rede mehr sein. Die typischen Merkmale der Wölfe veränderten sich zu den jetzt bekannten Hundemerkmalen:

  • verkürzte Schnauze
  • kleinere und stumpfere Reißzähne
  • schlappere Ohren
  • verschiedene Fellfarben
Wann und wo geschah die Verwandlung?

Forscher sind sich bis heute nicht sicher, zu welcher Zeit und in welchen Gebieten der Erde, die Verwandlung von Wölfen zu Hunden statt fand. Es gibt jedoch eine Vielzahl an interessanten Studien, die versuchen, dieser Frage nachzugehen und sie zu beantworten.

  • vor 15 000 Jahren in Europa
  • vor 12 500 Jahren in Ostasien
  • vor 5 000 gab es eine Vermischung durch Einwanderung
Scroll to Top